Wer schreibt hier?
Aus dem Wunsch heraus, zwei meiner Interessen ins große weite Web zu bringen, habe ich diese Seite ins Leben gebracht.
Solltest du ebenso an beidem interessiert sein, ist diese Seite für dich!
Das Leben ist kein Roter Faden
Sondern ein buntes Wollknäuel …
Manche Biografien haben Lücken – dieser einfache Satz aus Markus Cerenaks Artikel „Warum man nicht jedes Narrativ übernehmen muss“ trifft es hervorragend.
Seit einigen Jahren bin ich UHu (ab 50 ist man unter Hundert – hat man mir erklärt) …
Bettina Gisela (wie meine Oma, die am selben Tag Geburtstag hatte, natürlich Jahrzehnte vor mir) heiße ich schon immer.
Ich bin vor vielen Jahren aus der östlichsten Provinz Burgenland in die große Stadt gezogen – das Land war mir als unangepasste Jugendliche einfach zu eng.
Meine Jugend war – bis auf wenige nicht so typische Eskapaden für Mädchen – relativ unspektakulär. Volksschule (für die musikalische Früherziehung ab 5 und den anschließenden Unterricht in der Musikschule bin ich bis heute dankbar), Gymnasium, Matura (auch Abitur genannt) und danach die große Frage nach dem Wie Weiter.
Das Hirngespinst einer technischen Ausbildung hatte sich schon länger in meiner grauen Masse ausgebreitet (schließlich hatte die Enkelin einer Freundin meiner Tante auch nach der fünften Klasse des Gymnasiums in eine bekannte HTBLA gewechselt).
Da man „das als Mädchen ja nicht macht“, habe ich das Gymnasium beendet – im Rückblick war dies auch die völlig richtige Entscheidung. Meine Literarurbegeisterung wäre in einer technischen Schule vermutlich nicht so gefördert worden.
Im Endeffekt landete ich tatsächlich bei der angestrebten Maschinenbau-Ausbildung an der TU Wien. Nach meinem Abschluss des Studiums war ich lange in der Schienenfahrzeugbranche beschäftigt.
Die Tätigkeiten haben mir auch immer Spaß gemacht, allerdings war nach einer persönlichen Krise das Feuer draußen.
Also musste etwas Neues her.
Ich habe mich wieder meinen künstlerischen Hobbys gewidmet (Singen, Schauspielen, Schreiben, Musik).
Mein ehemaliger Arbeitskollege Thomas Grausgruber, der ursprünglich Schauspieler werden wollte, hat mir die OAA – Open Acting Academy empfohlen. Dort ist unter anderem auch das Stück entstanden, das ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen im April und Oktober 2025 im Ateliertheater aufführen durfte.
Im Jahr 2013 startete ich mit meinen ersten Kursen in der OAA – und damals wurde ich auch Altistin im Simmeringer Haidechor. Dieser existiert leider nicht mehr, aber unser ehemaliger Chorleiter Luis-Carlos Munoz-Segovia und seine Frau, die Sopranistin Anabell Garfio-Mendez, sind in der Wiener Musikszene sehr umtriebig (ua mit dem lateinamerikanischen Chor Cantaremos und der Gruppe Sol Latino).
2014 – nach dem Idea Camp (Workshop zur Ausarbeitung einer Online-Geschäftsidee) und einer DNX in Berlin (Digitale-Nomaden-Konferenz) war ich infiziert – allerdings ist die Krankheit bis dato noch nicht vollständig ausgebrochen.
Aus meiner damaligen Idee ist noch nichts für einen Brotjob geworden – es sollte etwas mit Wein und Kunst werden.
Ich habe zwar begonnen, diverse passende Weiterbildungen für die Theorie und Jobs für die Praxis zu absolvieren – jedoch ohne konkretes Ergebnis für eine Selbstständigkeit.
Einige meiner Stationen seit dem Jahr des Kopfsprunges aus dem Techniker-Lager waren
- NLP-Seminar (von daher kenne ich auch Markus Cerenak)
- Weinseminare der Weinakademie Rust
- Kleindarstellerin bei Tag8, einem interaktiven Life-Adventure
- Universitätslehrgang Vertriebsmanagement
- Spezialitätenverkäuferin in einem kleinen Lebensmittelgeschäft
- Empfang und Kundenakquise bei einer Reinigungsfirma
- Posaunistin bei musikalischen Umrahmungen für akademische Feiern auf der Hauptuni Wien
- Berufsbegleitender Lehrgang Kulturmanagement für mein Projekt Kunstwerk Wein
- Universitätslehrgang Social Media Management
- Berufsbegleitender Lehrgang Werbetexten (Copywriting)
- Sales Assistant in der Rhino-Art Kunstgalerie
Nach Jahren in der Schleife auf der Suche nach meinem optimalen Betätigungsfeld für den Lebensunterhalt sehe ich mich derzeit nach einer Teilzeitstelle um.
Hobbys habe ich genug – und meine beiden künstlerischen Nebenjobs möchte ich in Zukunft weiter betreiben.
Mal schauen, was die Zukunft bringt. Ganz möchte ich meine Idee einer Online-Sebstständigkeit nicht aufgeben.
